Paulo Vogt und die 1. Liga

In seiner neuesten Ausgabe berichtet das Schweizer Fussballmagazin Zwölf über fehlgeleitete Spieler. Darunter findet sich auch Paulo Vogt und seine kurze Episode beim FC Kreuzlingen, mir noch selbst gut in Erinnerung:

Mit 23 fühlt sich Paulo Vogt am Ziel seiner Träume. Sein Manager hat ihm einen Vertrag in der 1. Division der Schweiz versprochen. Dass diese Liga nur die höchste Stufe im Amateur-, nicht aber im Profifussball darstellt, realisiert der Brasilianer erst bei seiner Ankunft 1999 in Kreuzlingen. Zuerst denkt der ernüchterte Neuankömmling an Rückkehr in die Heimat, dann packt ihn der Ehrgeiz. Der Stürmer trifft und trifft, bald auch in der Challenge League bei Schaffhausen, Baden, Winterthur, Vaduz, Luzern und Sion, wo er 2006 grossen Anteil am Cupsieg und Aufstieg in die Super League hat.

Versprochen wurde damals wohl Dolce Vita als Fussballprofi am Bodensee, in Wirklichkeit hat er ein Zimmer im Engel bezogen und ist dann vor 200 Nasen im Burgerfeld aufgelaufen. Aber immerhin hat es ihm die Türen in die Schweiz geöffnet.

Mit der Super League wurde es trotzdem nichts für Paulo Vogt, er landete anschliessend bei Metalurg Donzek, später beim FC Chiasso und diversen 1. Liga-Vereinen. Heute ist Paulo Vogt Co-Trainer beim Promotion-Ligist FC Breitenrain Bern.

vogt

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