Blaulicht beim FCK

Seit drei Wochen begleiten unsere Spiele die Krankenwagen. Drei Spieltage – drei Krankenwagen, gab’s auch noch nie. 20 Minuten wurde Widnau an die Wand gespielt, ein halbes Dutzend Chancen versiebt, um dann mit dem ersten Konter das 0:1 zu kassieren. Ein krankendes Mittelfeld, ein fahrlässig vertändeltes Spiel – eine jäh gebremste Euphorie. Dabei hätte so vieles gestimmt an diesem Samstag bei Sonnenschein und 300 Zuschauern, selbst der Stadtammann war anwesend, die Stadionuhr ging und Agop bekam seine Flyer.

Manchmal kann man eigentlich gar nix mehr sagen, als Fan kann man sich das wenigstens erlauben. Das nächste Spiel: Samstag, 20. August um 17.00 Uhr in der IGP-Arena des FC Wil. Bis dann bleiben wir gelassen. Hoffentlich nur wir.

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3 Antworten zu Blaulicht beim FCK

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Bei manchen Spielen greift man gerne nach Fussballfloskeln: „Die vergebenen Chancen werden sich noch rächen“. Oder: “ Gegenüber dem Kosova-Spiel war die Mannschaft nicht wieder zu erkennen“. Oder: „Die Schwächen in der Verteidigung deckte der Gegner schonungslos auf“. Oder: „Einige Spieler zu ballverliebt“. Oder: „Viele Pässe kamen nicht an“. Oder einfach: „Das schnörkellosere Spiel des Gegners war erfolgreicher“. Nützt alles nichts! Und so bleiben wir denn beim Philosophen Ernst Bloch: „Prinzip Hoffnung“.

  2. Markus schreibt:

    Man merkte der Widnauer Mannschaft die Verunsicherung vor allem zu Beginn des Spiels an. Die negativen Resultate aus den vergangenen Spielen haben zu dieser Verunsicherung geführt. Kämpferisch war Widnau in diesem Spiel aber TOP. Diese Verunsicherung hat sich dann aber im Laufe des Spiels gelöst.
    Auch als FC Widnau Fan muss ich sagen, dass Widnau bis zum überraschenden 1:0 Führungstor durch den Topscorer Abdowski auf alle Fussballgötter zurückgreifen musste. Das dieses unglaublich spielstarke Kreuzlingen zu Torchancen kommen wird, war bereits im Vorfeld dieses Spiels klar. Das man dann aber nach diesem Spielverlauf mit der ersten richtigen Torchance auch in Führung gehen konnte, und nicht mit 0:3 im Hintertreffen lag, was bei der Vielzahl der Kreuzlinger Torchancen durchaus möglich gewesen wäre, ist mehr als Schmeichelhaft. Die Nr.7 und Nr.10 haben sich zu Beginn des Spiels, trotz des Widnauer Einsatzes scheinbar mühelos durch die Widnauer Hintermannschaft gespielt. Das zeigt die Qualität die in diesen Spielern, und auch in der gesamten Kreuzlinger Mannschaft steckt.
    Auch wenn Widnau nach der Führung besser ins Spiel fand, und Kreuzlingen vor allem in der 2.Halbzeit einen offenen Schlagabtausch liefern konnte, hätte dieses Spiel eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt. Die Verletzung von Stammtorhüter B.Frei, der frühzeitig mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch das Spielfeld verlassen musste, hat die Widnauer Mannschaft sicherlich noch enger zusammengerückt.
    Auch wenn dieses Spiel von der Tabellenlage her kein Spitzenspiel war, so präsentierte es sich aber auf dem Feld als ein solches. Beide Teams schenkten sich nichts. Die zahlreich erschienenen Zuschauer bekamen ein Fussballspektakel geboten. Das dieses Spiel torreich ausgehen würde, musste man fast erahnen. Man merkte das auf beiden Seiten mit Simsek (6) (Kreuzlingen) und Abdowski (5) (Widnau) zwei Topscorer auf dem Feld standen, die dann auch für drei, der fünf Tore zuständig waren. Aber auch alle anderen Akteure trugen zu diesem Fussballfest bei. Vor allem natürlich der Widnauer Doppeltorschütze Bösch (2:0/3:1), und der oben schon erwähnte Simsek,der für seine Mannschaft jeweils auf 1:2 (46.), und per Elfer kurz vor Schluss auf 2:3 verkürzen konnte (88.).
    Heute hat man auf Seiten der Widnauer eindrücklich gesehen, was mit Willen und Einsatz alles möglich ist. Einen so starken FC Kreuzlingen zu besiegen, geht aber nicht nur mit Willenskraft, sondern dafür braucht es auch spielerische Qualitäten. Diese sind in Widnau vorhanden, ansonsten wäre so ein Ergebnis, auch wenn mit viel Glück, nicht möglich gewesen.
    Nun hoffe ich natürlich, dass dieser Erfolg die nötige Leichtigkeit wieder in das Widnauer Spiel zurückbringen wird. Man sollte jetzt aber nicht den Fehler machen, und meinen es läuft nun alles wie von selbst. Aus meiner Sicht sollte man trotz dieses Sieges immer noch von Spiel zu Spiel schauen, und sich vom Saisonziel „Aufstieg“ nicht zu sehr unter Druck bringen lassen. Mit nun acht Punkten aus sechs Spielen ist der FC Widnau immer noch sechs Punkte hinter dem Tabellenführer FC Freienbach (14 Pkt.) auf dem 8.Tabellenplatz klassiert, und tut gut daran, sich erst einmal darauf zu konzentrieren, um in das vordere Tabellendrittel vorzustossen. Heute hat man gesehen, dass Widnau eigentlich so weit hinten in der Tabelle nichts verloren hat. Es braucht aber immer eine solch kämpferische Leistung wie heute, um sich in der Tabelle nach oben zu kämpfen.
    Ich muss nochmals den Einsatzwillen jedes einzelnen Widnauer Spielers im heutigen Spiel loben. Das hat mich sehr beeindruckt. Kämpferisch war diese Leistung auch von Nöten, um gegen dieses sackstarke, aber zum Glück abschlussschwache Kreuzlingen, zum Sieg zu kommen.

  3. Den Kommentaren gibt es nichts hinzuzufügen, vielen Dank und dem Torwart wünschen wir gute und schnelle Besserung!

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