Viel hat sich verändert in der Äbtestadt

FC Wil vs. FC Kreuzlingen. Das gab es vor 20 Jahren schon mal in der 2. Liga, Christian Gross war damals Trainer bei den Wilern. Gross und Wil waren noch sehr Regional, die Glatze spiegelte sich unscheinbar zwischen Cervelats und Stumpen rauchenden Fussballfans im Hafenareal. Die Schere ging danach zwischen beiden Vereinen stark auseinander. Die Äbtestädter konnte sich langfristig im Profi-Fussball etablieren und stellten sich vor zwei Jahren einen äusserst praktischen Schmuckkasten namens IGP-Arena ins Städtchen. Nun war man zurück, nicht mehr Bergholz und nur noch bei der U20, aber dafür kam man in den Genuss dieses schönen Stadions. Dazwischen sah man sich lange nicht, nur in einem winterlichen Testspiel vor ein paar Jahren gegen eben diese U20. Damals wurden unsere beiden besten Spieler Florian Onken und Ingo Backert kaputt getreten, so schlimm sollte es heute nicht kommen.

Über das Spiel findet Ihr am Sonntag an dieser Stelle mehr, ein 2:2 mit vielen Fehlern. Zwischendurch schallte ein kleines Chörli von der Tribüne, bestehend aus Porteños, Veteranen und FCK-Präsi. Man kann nicht behaupten wir hätten die IGP-Arena gerockt, ausbaufähig wie das Spiel, aber immerhin.

Es entschädigte ein wunderbares Ambiente und die bis jetzt beste Bratwurst der Liga. Wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt, wir kommen gerne wieder, keine Frage. Nur am Matchprogramm und der Musikauswahl, daran könnte man noch feilen.

Beim FC Wil U20 beim fc wil u20 2

Morgens wurden die C-Junioren besucht, bei ihrem 9:4-Sieg auf dem Meinenägger in Berg. Familienausflüge zum Fussball – wunderbar.

Berg

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Eine Antwort zu Viel hat sich verändert in der Äbtestadt

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Das alte Stadion „Bergholz“ hätte man vor 10-15 Jahren auch „Tourbillon“ nennen können, so wie dasjenige in Sion (Stade de Tourbillion). Auch der FC Wil wurde damals kräftig herum geschüttelt (Betrugsaffaire, Sponsorenaffaire, Traineraffaire). Was in Sion permanent der Fall zu sein scheint, alles stets herumgewirbelt wird (eben „Tourbillon“!), hat sich in Wil mit seinem neuen Kleinstadion nun erfreulich beruhigt. Eine andere Frage ist, wieweit der professionell betriebene Fussball der „Tschälänsch“-Liga bei den allgemeinen Zuschauerzahlen Bestand haben kann. Aber vielleicht bringt es in Wil tatsächlich die „Bratwurst“.

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