Verblüffend ähnliche Vereinswappen, Teil 1

Der 1993 konkurs gegangene FC Wettingen hatte ein verblüffend ähnliches Vereinslogo. Grösste Verbindung der Vereine: Der Wechsel des Kreuzlingers René Benz zum damaligen Profi-Verein und ein Cup-Spiel 1983 zwischen dem 1. Ligisten Kreuzlingen und dem NLA-Vertreter Wettingen im Hafenareal, vor 2’100 Zuschauern endete die Partie mit 2:5. Auf Fan-Ebene war die Ritterfront Wettingen lange Zeit zusammen mit den Fans von Vevey Sports und uns Kreuzlingern die einzig nennenswerte Fangruppe im Schweizer Amateurfussball. Heute sieht das wunderbare Stadion Altenburg nur noch 2.-Liga-Fussball vor schmaler Zuschauerkulisse. Man sagt sich, dass ein letzter Fan mit seinem 90er-Jahre-Schalrock noch heute auf der Gegentribüne stünde. Der Seagulls Roar! wird es eines Tages überprüfen.

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Bild: hannesheinzer.com

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4 Antworten zu Verblüffend ähnliche Vereinswappen, Teil 1

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Wappen und mehr Pleite, mehrfach abgestiegen, hübsches Stadiönchen hinterlassen: Wettingen war früher eine sichere Bank für anständigen Ersligakick – sogar plus! War gestern wandern mit meinem früheren Arbeitskollegen (vormals SV Reichenau-Waldsiedlung/Mittelfeld bis ganz vorne). Da wir uns besonders landeskundlich interessieren, sind neben Landschaft, Dörfer, Kirchen (Gasthöfe!) auch Sportplätze für uns ehemalige „Spitzenfussballer“ interessant. Auf unserer ganzen Wanderung von Aulfingen hoch zu den drei markanten Windrädern (auf 800 m), und über Leipferdingen zurück, leuchtete stets das Vereinsheim des SV Aulfingen vom Gegenhang. Es ist immer wieder erstaunlich, wie kleine Dorfvereine hübsche Clubhäuser bauen können, schöne Anlagen. In Städten – mit zum Beispiel 20’950 Einwohnern – läuft manchmal alles viel harziger, was die Bereitstellung einer stadtentsprechenden, vorzeigbaren, zukunftssicheren! (Fussball-) Sportanlage betrifft. Dies nur so nebenbei – oder auch nicht nur!
    Der SV Aulfingen (schönes Clubwappen von 1931), Kreisklasse B, Staffel II, spielt heute in Spielgemeinschaft mit dem SV Leipferdingen. Klickt man den Klub im Internet an, drückt „Teams“, und dann „Bambini“, sind alle „Kreuzlinger Kleinstadionwünsche“ vorerst vergessen: So bezaubernd kann Fussball sein! Nachsatz: Klickt man dagegen die 2. Herrenmannschaft an, und würde ich als Gegenspieler den Herrn ganz rechts „bekommen“, stülpte ich noch, rein optisch vorgewarnt, zusätzlich einige Südkuriere oder NZZ’s in die Stulpen – vorn, seitlich, hinten. Aber vielleicht liefert er ja auch „den Beckenbauer von Aulfingen im Aitrachtal“, Gemeinde Geisingen/Donau. Im Fussball kann es immer Überraschungen geben. Vorurteile sind zu unterlassen!

    • Die Clubhauskultur ist allgemein recht ausgeprägt auf der südbadischen Seite. Leider konnte ich heute weder bei Aulfingen noch bei Leipferdingen eine 2. Mannschaft auf der Vereinsseite finden, ich weiss nicht ob das an dem unvorteilhaft beschriebenenen Herrn liegt. Nachtrag zu Parlier, ein Bekannter von mir ist Servette-Hobby-Historiker und hat folgendes über ihn geschrieben: http://www.super-servette.ch/Doku/Legende_EParlier.pdf

      • Bruno Neidhart schreibt:

        Finde tatsächlich die 2. Mannschaft nicht mehr! Rauschte wohl zu rasch durch die Kreisklasse B. Ist mein laufendes Problem. Ob ich es lösen kann? In der Zwischenzeit ist die 2. Mannschaft vom TuS Blumberg als Ersatz zu erwähnen (wirklich bildlich anzuklicken), wo sich anscheinend ca. 40 Spieler in der Saison abwechseln und dadurch „viele Erfolge“ erzielt würden. Die Clubfarben sind übrigens Grün-Weiss – wie beim FCK. Einfaches Vereinswappen, Gründungsjahr 1937, bemerkenswertes Clubhaus – oder südbadischer: Vereinsheim.
        War übrigens nochmals in Aulfingen und erkundigte mich im „Adler“ nach den „kleinen Häusern der ehemaligen Taglöhner“, wie sie im meinem Wanderbuch „Der Hegau“ erwähnt sind. Die Gasthausumfrage ergab jedoch keinen Treffer! Anscheinend verschwindet tatsächlich einiges in diesem Dorf. Und zudem geriet mir unlängst „beim Ausmisten“ der Kassenzettel des Gasthauses in die Hände. Ich stellte fest, dass meine Suppe rechnerisch nicht existiert. Ich beginne an mir zu zweifeln. Muss nochmals hin, die 2.50 zu begleichen. Vielleicht stehen dann die Taglöhnerhäuser.

  2. Kurt Geißer schreibt:

    Das ist doch kein Problem ein Taglöhner Häuschen steht noch andere sind umgebaut.
    Gruss Kurt Geißer

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