Tag 3: Gläser in der Gallus-Stadt / Tourabschluss

Zum Abschluss gabs bei Gläsers Gallus-Lesung Appenzeller Kräuter-Likör und ein gut besuchtes Fan-Lokal. Interessant wie unterschiedlich das Publikum an allen drei Lesungen funktionierte, die Geschichten mal da oder dort besser ankamen (tatsächlich völlig verschieden). Dem Klischee entsprechend war das Ostschweizer Publikum zuerst sehr abwartend, lange nicht so euphorisch wie etwa in Winterthur, zeigte sich im Verlaufe der Lesung aber als sehr interessiert und so entstand ein spannender Abend mit einer intensiven abschliessenden Fragerunde. Natürlich lag der Schwerpunkt bei den Themen BFC / DDR / Stasi und wie das alles so war im Arbeiter- und Bauernstaat. Während Gläser von unauffällig auffälligen (Stasi-)Gestalten im BFC-Block redete, betraten zwei St. Galler Zivil-Polizisten die Szenerie, ein etwas skurriler Moment. Gläsers umfangreicher Bauchladen wurde bereits in Basel und Winterthur annähernd leergekauft und in St. Gallen standen die Besucher Schlange um sich Bücher nachliefern zu lassen. Es waren drei spannende Tage, für alle Beteiligten. Mein Dank gilt Andreas Gläser, Beni und Rafi von didi:offensiv, Andreas von der Libero-Bar, Michi von Radio Stadtfilter, Pascal von knappdaneben, Dani vom Fan-Lokal, Mämä vom Zwölf-Magazin und den Rund 80 Zuhörern und Zuhörerinnen. Ihr habt die drei Tage zu einem tollen Erlebnis gemacht. Sport heisst die Berliner Medizin!

Gläser St Gallen Gläser Berlin

Zugabe Andreas Gläser auf Literaturport.de: Heraus aus dem Blümchenbezirk

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3 Antworten zu Tag 3: Gläser in der Gallus-Stadt / Tourabschluss

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Berlin aktuell: Meine drei Berliner Enkel wurden alle im Bezirk Spandau geboren. Altersbedingt begreifen sie – glücklicherweise – noch nicht, dass just gestern der Spandauer SV nach 120 Jahren das Handtuch geworfen hat. Nicht mal das Spiel in der Landesliga gegen die Zweite von Victoria 89 kann am Sonntag noch angepfiffen werden. Die Gründe der Lizenzrückgabe sind, wie so oft, vielfältig – Personalien, Geld. Reihenfolge wechselbar. Der SSV gilt seit 1975/76 tabellarisch als der absolut schlechteste Zweitligaverein aller Zeiten (20 Punkte hinter dem Vorletzten, DJK Gütersloh). Und in der laufenden Saison verloren die Spandauer 13 von 13 Spielen. Insider sagen allerdings, dass beim SSV die Bratwürste stets besser mundeten, wie bei Hertha. Also doch noch etwas Positives zum sportlichen Ende (aus einer Notiz des „Tagesspiegel“ von heute). Da hat wohl Herr Gläser wieder literarisches Material!

    • Für den Spandauer SV spielte übrigens unser jetztiger FCK-Marketing-Chef Klaus Späth in etwas besseren Zeiten. Am Ende fehlten laut Internetpräsenz der Spandauer wohl 20’000 Euro. Schade, für die Berliner Kiez-Vereine hat man ja Sympathien übrig.

      • Bruno Neidhart schreibt:

        Meine erwähnten Enkel wohnen übrigens nun entgegengesetzt ihrer (anthroposophischen!) Geburtsklinik – am Nordende Berlins, Bezirk Pankow. Fussballerischer Ansprechpartner wäre dort die SG Blankenburg. Ein rühriger Club mit 2 Herrenmannschaften (Bezirks-, bzw. Kreisligaklasse) und zwei Ü40-Ligamannschaften, sowie einer erfreulich grossen Jugendabteilung. Lustig: Das Jugendtraining wird im Internet breit aufgefächert. Unter „Technik“, Punkt 1 steht: „Annahme (mit Finte)“! Bei „Taktik“ beginnt es mit: „Grundform des Positionsspiels….“ (Humor: Wären solche Angaben sinnvoll mal dem BVB zu übermitteln?). Als Sponsor der SG wird übrigens zur Überraschung u.a. „SwissLife“ genannt. Vielleicht noch wichtiger: Auch ein Wurstfabrikant! Und: Kindergartenkinder werden auf Wunsch vom Kindergarten zum Training abgeholt. Was es nicht alles Hübsches gibt in der weiten Welt des Fussballs. Dabei kann in Blankenburg sicher niemand etwas mit den Namen „Sepp Blatter“ anfangen…….

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