Der Ritterschlag im 11 Freunde

Nach 15 Jahren Fanzine-Schreiberei der Ritterschlag. Mein Grenzstadtkurier als Fanzine des Monats im 11 Freunde und Kreuzlingen gilt in Deutschland nun als Zweitligist.

Philipp Köster hat die Hundejahre der Fanzine-Macherei selbst erlebt, sein Arminia-Bielefeld-Fanzine „Um halb vier war die Welt noch in Ordnung“ gilt als ein Klassiker der 90er-Jahre-Fanzines. Dann brachte er 11 Freunde heraus und veränderte damit den Fussball-Zeitschriftenmarkt im deutschsprachigen Raum nachhaltig. Heute verkauft 11 Freunde monatlich in 100’000er-Auflage. Ein steiler Weg von einem Fanzine zu einem der meistgekauften Fussballzeitschriften. Viel wird dabei gescholten, 11 Freunde sei längst nicht mehr so gut wie in den Anfangstagen, hätte sich dem Kommerz verkauft und so weiter. Ich war immer skeptisch bei solchen Aussagen, findet sich doch noch immer in jeder Ausgabe sehr lesenswertes. Letzthin hab ich mir die Mühe gemacht und eine Ausgabe aus den Anfangstagen herausgesucht. Im Vergleich war das Heft nicht besser, nur war es damals neu. Der Ballesterer mag inzwischen mehr Tiefgang haben, unser Schweizer „Zwölf“ mehr Charme, aber 11 Freunde ist immer noch Pflichtlektüre. Sie bleiben das wichtigste Sprachrohr der romantischen Fussballfreunde und ich hab mich ehrlich gefreut, da doch tatsächlich noch als Fanzine mit 200er-Auflage Erwähnung zu finden.

GK 09 im 11Freunde

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