Endlich, der FCK hat wieder ein Reserveteam

Endlich läuft beim FCK wieder eine 2. Mannschaft auf. Als Unterbau des 2.-Liga-Interregio-Teams war eine weitere Aktiv-Mannschaft schon lange wünschenswert, zumal diese gleichzeitig die A-Junioren ersetzen und wir somit wieder in allen Altersstufen durchgängig Mannschaften stellen. Nach langen Jahren des Aufbaus konnten endlich alle Lücken geschlossen werden, nun gilt es die Teams qualitativ vorwärts zu bringen.  Mittelfristig könnte man sich unsere 2. Mannschaft als U-Team in der 3. Liga vorstellten. Am Sonntag gab die hauptsächlich aus jungen Kreuzlingern bestehende Reserve ihren Einstand in der 5. Liga, vor immerhin gut 80 Zuschauern auf dem Platz 2, eine schöne Kulisse für diese Liga. Das neuformierte Team zeigte besonders in der ersten Hälfte gelungene Spielzüge, drehte den frühen 0:1-Rückstand gegen den FC Weinfelden-Bürglen schnell in eine 2:1-Führung und gewann am Ende recht locker mit 8:4. Die Zuschauer waren sich einig, aus dem Team kann was werden, mit ihren technisch recht versierten und jungen Spielern passt das zum FC Kreuzlingen. Natürlich ist bei einer 5.-Liga-Truppe auch der Spass an der Sache entscheidend und der scheint bei den Jungs zu stimmen. Das Kernteam kennt sich schon lange, man merkt, da stehen Freunde auf dem Platz. Die Heimspiele finden immer Sonntags um 14.30 Uhr im Hafenareal auf dem Platz 2 statt. Es lohnt sich vorbeizuschauen.

FCK 2 vs Weinfelden 2

Spielszene FCK2

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3 Antworten zu Endlich, der FCK hat wieder ein Reserveteam

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Auflaufen ist heute stets ein erhebender Akt! Bei der Interpretation des Bildes dachte ich, die Mannschaften eilen einem Tribünenneubau entgegen. Es ist jedoch bald „Oktoberfest“ auf Klein Venedig! Mit Starkbier. Stark auch, wieder eine zweite FCK-Mannschaft zu sehen. Zur Nachwuchsarbeit – nicht nur! – einfach notwendig. Viel Spielglück! Über das Auflaufen an sich: Gab es früher so nicht. Der stets neutralschwarz gekleidete Schiri schritt einsam zum Spielfeldmittelpunkt und pfiff. Dann stellten sich die Mannen noch ziemlich ungeordnet je in einer Spielfeldhälfte auf. Nun begann „der vom Verband erklärte Unparteiische“ zu zählen: Bei mindestens 9 je Mannschaft – so glaube ich – ging er bereits zur Platzwahl über. Der eventuell fehlende Spielerrest schlich sich lautlos dazu. Und aus dem Publikum wurden rasch noch Linienrichter aus der Taufe gehoben. Dieses sportliche Amt übernahm man ungern, da „besondere Zuschauer- und Spielerexperten“ jeweils nur auf ein Nichtwinken bei „signifikantem Abseits“ (?), oder auf ein kräftiges Winken bei „signifikantem Nichtabseits“ (?) warteten! Kurz vor dem Ankick ist dann der Gegner mit einem: „Dem FC So und So ein dreifach Hipp hurra -Hipp hurra-Hipp hurra“ begrüsst worden. Bald auch schon unterband ein vom Spieler als „normaler Zweikampf“ tituliertes, erstes verwarnungsnotiertes Foul den Spielfluss (noch ohne gelb- oder rotfarbige Täfelchen für Schwerhörige). So ging es munter weiter. Nach dem Abpfiff (90 und meistens ziemlich beliebig ein Bisschen dazu) zog man sich mit 0 oder 1 oder 2 Punkten zurück. Die mathematische Übergrösse 3 existierte noch nicht. Dafür lag die Unkleidekabine 5 bis 7 Minuten vom Platz entfernt! So konnte man zum Beispiel eine Niederlage langsam verdauen und der Dreck zwischen den Stollen reduzierte sich erfreulich. Dann – meistens bereits erst halb angezogen – die damals noch ziemlich entscheidende Fussballfrage: „Wo ane gömmer no?“. Es war üblich, die heute längst verschwundenen, einschlägigen, klassischen Stadtbeizen abwechselnd zu frequentiert. So war es. Schön.

  2. Interessant wie sich doch manche Rituale auch beim Fussball verändern. Den Schnappschuss mittels schlechter Handy-Kamera fand ich ebenfalls gelungen. Fussball, Kunstgrenze, Bierzelt, Sea Life auf einem Blick. Sport, Kunst, Feiern, Unterhaltung. Es sollte noch ein Mannschaftsfoto nach Spielschluss geben, aber im finalen Moment war der Akku leer.

  3. Bruno Neidhart schreibt:

    Mit wiederaufgeladenem Akku ist die 2. Mannschaft dringend vorzustellen! Übrigens veränderten sich wirklich nur die Rituale und das ganze Drumherum, was sich der Verband – oder ein Verein – so alles einfallen lässt. Und trotz „spielerisch neuartiger Bemühungen“ um Taktik, Kondition, „Geld“ (!), usw., werden nicht mehr Tore geschossen, als vor 50-60 Jahren. Letzteres ist eigentlich das Ziel im Fussball. Auf dem Feld sieht man natürlich die zeitgenössisch einstudierte Organisation der Trainer. Auffallend zum Beispiel bei Superclubs – längst nicht nur hier! -, dass oft entweder alle 20 Feldspieler vor des Gegners Kasten auftauchen, oder dann im Wechsel vor dem eigenen Tor der Dinge harren. Oder dann versammeln sich alle im Mittelfeld (es wird „hoch verteidigt“). Zudem „rochieren“ einige Unentwegte über das gesamte Feld. Das alles verlangt immerhin mehr Kondition als früher, als man noch statischer auf „Platzhalten“ machte, bringt aber noch keine Tore. Dazu ein praktisches Detail in eigener Sache: Die – mindestens nominellen! – Aussenstürmer sind heute auf gegnerischer Strafraumhöhe gefährlich lange ohne Gegenspieler, werden erst später neutralisiert – oder eben dann nicht. Wir hatten noch „stringente Manndeckung“. Originalton unseres Liberos als „Spielorganisator“ (ich als „Half“): „Gottfriedstutz Bruno – gang doch ämol nöcher ane! Jawohl, so isch guet!“ (Kräftigere Schimpfworte nach Flankenschaden wurden in der anschliessenden Beiz zurückgenommen).

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