Die Erleichterung nach dem Waterloo

Was für eine Woche lag da hinter dem FCK nach dem 8:3-Waterloo unweit des Zürichsees. Die Anspannung konnten die Besucher vor dem Spiel förmlich in der Luft spüren. Kam noch die Torhütergeschichte hinzu, zwischen den Pfosten des Aufstiegskandidaten Kreuzlingen stand unser Torwart Nr. 4, der 5.-Liga-Goalie der 2. Mannschaft. Die Zuschauer hatten kaum ihre Plätze eingenommen, da traf der FC Wil mit dem ersten Spielzug zum 1:0. Sollten wir hier das zweite Fiasko erleben? Nun bedachte das Publikum jeden von Armend Huseini gehaltenen Ball mit grossem Beifall, eine sehr schöne Reaktion des Kreuzlinger Publikums. Nicht jammern und fluchen, sondern unterstützen.

FOTO GACCIOLI , KREUZLINGEN

FOTO GACCIOLI , KREUZLINGEN

Die U20-Talentmannschaft des FC Wil spielte solide, doch man merkte relativ schnell, dass da trotz Länderspielpause keine Verstärkungen aus der Challenge League auf dem Platz standen. In der zweiten Halbzeit dann die Wende, Norbert Frrokaj mit verwandeltem Freistoss zum 1:1 (Video).  Der FCK dominierte nun und die weiteren Treffer durch Wilhelmsen und nochmals Frrokaj sorgten für einen wichtigen 3:1-Sieg. Armend Huseini blieb übrigens die restlichen 89 Minuten schadlos.

Nun gehts weiter am nächsten Samstag beim FC Mels. Auch auf dem kleinen Platz im Tiergarten ist der FCK als Favorit schon bös gestrauchelt und beim FC Rüti wird der FCK nochmals vorbeischauen, am 8. November im Schweizer Cup.

Kleine Leser in der FCK-Arena:

Leser Hafetschutter

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Eine Antwort zu Die Erleichterung nach dem Waterloo

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Es war ein ziemliches Pfeifkonzert – für einmal nicht vom Publikum, sondern von der hübschen Schiedsrichterin! Allerdings besonders initiiert durch den Gegnern, der sich anfangs allzu mächtig anschickte, in einer Art jugendlichem Überschwang die Hafenszene zu beherrschen. Dabei hatten sie es gar nicht notwendig, spielten sie doch recht gekonnt munter auf. Allein die wirbelnde, schnelle Nummer 17 überrannte unsere Verteidigung regelmässig. Zum Glück mit einer eher bescheidenen Gesamtwirkung. Beim Erstminutentor gilt es zu registrieren, dass bereits junge Spieler einen seitlichen Ausball auf der 16er-Höhe direkt zur Tormitte am 5er werfen können. Prallt da in der Folge etwas einem Stürmer vor die Beine, ist es fertig. Da hätte auch die Nummer 1 oder 2 oder 3 im Tor hinter sich gelangt. Armend Huseini, der in der „Hafentschutter-Spielerliste“ vergebens zu suchen war, machte im weiteren Spielverlauf wohl das, was er kann. Und er machte es gut. Applaus!

    Man hatte schon zu registrieren, dass einigen U’s aus dem Fürstenland in der zweiten Hälfte wohl der Pfus in Körper und Geist etwas ausgehen würde. Und so kam es auch. Wir hatten übrigens nach dem Tee – oder einem Zaubergetränk vom Herrn Rattin? – vielleicht sogar Glück, dass die Schiedsrichterin, die mit Karten recht gekonnt spärlich umging (es gibt mitunter auch mal zu farbenfrohe Schiris!), die Foul-Örtlichkeit knapp ausserhalb der 16er-Linie vor dem Wiler Kasten anzeigte. Sie hätte auch auf den ominösen Punkt zeigen können, stand ich doch für einmal in diesem Moment so nah vor Ort, wie wohl kein anderer Arenabesucher (war aber nicht mal Schiedsrichterassistent!). Etwas Psychologie: Es sieht so aus, als dass heutige Freistoss-Kunstschützen in 16er-Nähe weniger Versagensängste haben, als ein Elferschütze. Sie treten in der Regel lockerer aufs Leder. Einem allfälligen Versagen wird kaum nachgetrauert: „War schwierig“. Beim Elfer bestehen weit mehr Möglichkeiten, das hoffende Publikum zu ärgern. Übrigens ist das schöne Video ein gutes Beispiel im Positiven, wie im Negativen: 2-3 Grünweisse, die sich in die verlängerte Mauer begaben, öffnen bei der Schussabgabe geschickt den Raum, derweil der Torhüter just einen ominösen Schritt nach rechts macht, das Frrokaj-Geschoss jedoch in der linken oberen Torecke – vom Tormann aus gesehen – einschlägt. Wäre er stehen geblieben, hätte sich für ihn vielleicht eine Chance eröffnet. Nun halt FCK-Tor des Monats? Auch die zwei weiteren Treffer waren jedoch durchaus Sahne (Fussballdeutsch). Rüti war! War Rüti? Der Trainer weiss es. Und das Publikum hofft.

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