Britannia meets Baden at Basel

Nach der letztjährigen Schweizer Lesetour mit dem Berliner Andreas Gläser präsentiere ich Euch in diesem Jahr eine kleine Ausstellung und Lesung in der formidablen didi:offensiv – Fussballkulturbar. Freue mich auf einen schönen Abend am 12. Februar 2016 in Basel!

Veranstaltung 12 02 16

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3 Antworten zu Britannia meets Baden at Basel

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Englische Stadien der 80er und 90er: Tummelt man sich gelegentlich in den offiziellen Internetauftritten mindestens ohrenbekannterer englischer Klubs, wird erkennbar, dass heute viele ihrer Stadien zu ziemlichen Sitz-Stadien umgebaut wurden, daher auch die höchste gemessene Zuschauerzahl oft weit in der Geschichte zurück liegen kann. Die Gründe mögen vielfältig sein: von der Sicherheit bis hin zur Bequemlichkeit oder einer Verbandsvorgabe, usw. Dadurch verloren einige Stadien jedoch in der Regel nicht nur an Kapazität – manche fast die Hälfte davon – , sondern die Stadionatmosphäre der „frühen und mittleren Epoche“ weicht nun vielleicht einem „standardisierteren Zuschauen“ quer über die Insel. Oft zehren die Klubs allerdings nach wie vor vom alten Image der Stadion-Örtlichkeit – oder besser: Vom althergebrachten Stadionnamen. Und diese Namen klingen meistens noch wie früher und können Fussballenthusiasten entsprechend ins Schwingen bringen. Stand man früher beim gemeinsamen Jubeln bereits aufrecht, so reisst es einem heute vielleicht vom Hocker. Hat szenisch auch was.
    Zu „Stadien“ in unseren näheren Gefilden noch ein – für mich unbekanntes – „Schmankerl“: Neulich wanderten „wir drei Dienstagswanderer“ im Randengebiet. Grob gesagt: im Grenzgebiet CH/D nördlich hinter Schaffhausen. Und so fiel uns denn vor dem Rathaus in Tengen/D eine Tafel auf, die von einer Welt-Einmaligkeit erzählt, in dem bei Wiechs am Randen, einem Teilort von Tengen/D, ein Fussballplatz existiere, dessen eine Längs-Ausseite gleichzeitig die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland bilden würde. Bei einem Einwurf muss somit der einwerfende Spieler jeweils die Grenze überschreiten. Ich nehme mal an, dass die Spieler dazu keinen Ausweis im Hosensack brauchen – haben heutige F-Hosen überhaupt noch „Säcke“? – , und der Schiri somit die Verantwortung aufgetragen bekommt, hier für Gesetz und Ordnung zu sorgen, damit es zu keinen Reibereien zwischen Bern und Berlin kommen kann. Die Anlage befände sich im „Schlauch“. Auf „google map/earth“ ist dieses fussballerische Weltwunder sogar aus dem Weltall irgendwie zu orten. Die Kickers von Wiechs a. R. scheinen allerdings heute dorfnäher einen rein deutschen Platz zu besitzen. Und so wäre denn alles in bester Ordnung an der Schweizer Nordgrenze. Übrigens liegt in der Nähe vom „Schlauch“, diesmal wohl ganz auf CH-Seite – ich bin verunsichert!, der „nördlichste Weinberg der Schweiz“ (mit Parkplatz „Wingärtli“). Aber das ist eine andere erwärmende Geschichte.

  2. Tschumi schreibt:

    Von Tengen/D nach Tiengen/D sind es nur 44km. Hart an der CH-Grenze findet man das Langensteinstadion von Waldshut-Tiengen. Das Stadion selber finde ich jetzt nicht gerade… naja, aber hier steht etwas eindrückliches: Der südlichste Menhir von Deutschland. Dort kennt man, den guten alten Megalithen, unter dem Namen Langenstein oder Chindlistein. Der Menhir ist rund 5,5 m hoch und steht etwas schief. Gras wuchert aus den Ritzen der groben und verwitterten Nagelfluh. Der Name Chindlistein deutet darauf hin, dass hier einmal Fruchtbarkeitsriten stattfanden, dürfte jedoch eher auf einer bekannten Sage beruhen. Der Ort um den Stein hat im Mittelalter als Richtstätte des kaiserlichen Landgerichts im Klettgau gedient. Gemäss Wikipedia hatte im Jahr 1908 der FC Tiengen 08 e. V. seinen ersten Fußballplatz auf der Langensteinwiese angelegt. Die Riten im Stadion drehen sich heute wohl nicht mehr um Fruchtbarkeit, zumindest nicht auf den ersten Blick.

  3. Bruno Neidhart schreibt:

    Menhire sind in der Regel so genannte „Kraftorte“. Ob der Langenstein positiven Einfluss auf die gute Halbzeitbilanz des FC Tiengen 08 e.V. ausstrahlte (derzeit 3. Platz, Bezirksliga Hochrhein), bleibt ungeklärt. War dies tatsächlich der Fall, könnte man den Stein in der zweiten Saisonhälfte vielleicht mal in Stuttgart oder Hoffenheim aufstellen. Und ihn dann wieder zurückholen, sollte es bei den 08ern plötzlich arg nach unten gehen, dagegen bei den Bundesligisten kräftig nach oben!

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