Rheintaler Träume vom brasilianisch-bosnischen Zauberfussball

Immer mal wieder versucht ein Amateurverein mit kreativen Mitteln zum Erfolg zu kommen, meist geht das nicht gut aus. Hier eine aktuelle Geschichte vom Liga-Konkurrenten FC St. Margrethen.

Bericht Thurgauer Zeitung

Wer sich über den schlechten Saisonstart der Rheintaler gewundert hat, erfährt hier die Antwort:

In die Schweiz gekommen sind die Männer mit einem Touristenvisum, mit dem sie sich drei Monate lang im Land bewegen können – das reicht bis auf zwei, drei Spiele aus, um eine Halbrunde im Regionalfussball bestreiten zu können.

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4 Antworten zu Rheintaler Träume vom brasilianisch-bosnischen Zauberfussball

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Was der FC St.Margrethen amateurhaft zu zaubern versuchte, findet unter anderen Vorzeichen ebenso bei professionellen Klubs statt. Nur vertraglich besser abgesichert (nicht immer!). Im Laufe einer Saison sind oft „seltsame Blitztransfers“ zu bestaunen. Manchmal landen die vermeintlichen Stützen rasch auf der Ersatzbank. Spieleranbieter – und solche, die meinen, sie seien es – gibt es wohl wie Sand am Meer. Sie agieren heute auch in den Amateurbereich hinein. Das ist nicht verwerflich, sofern es geordnet zugeht. Im Rheintal entstand jedoch ein kleineres internationales Durcheinander. Das Gnädige: die erzielten Punkte bleiben stehen – lese ich. Es sind bis heute allerdings arg wenige. Da schlug nichts wie ein Blitz ein.

  2. Herr Elfmeterpunkt schreibt:

    Zitat: „In die Schweiz gekommen sind die Männer mit einem Touristenvisum, mit dem sie sich drei Monate lang im Land bewegen können – das reicht bis auf zwei, drei Spiele aus, um eine Halbrunde im Regionalfussball bestreiten zu können.“

    Ich verstehe nicht so ganz, was das mit dem schlechten Saisonstart des Teams zu tun haben soll.

  3. Herr Elfmeterpunkt schreibt:

    Und die Zeitangaben hier irritieren mich gleich auch noch. Wenn ich einen Beitrag um 2.34 Uhr in der Nacht schreibe, dann müsste es doch „2:34 am“ und nicht „12.34 am“ heissen. Nicht?

  4. Zum Saisonstart hatte St. Margrethen bekanntlich zu wenige Spieler, es hiess diese seien noch im Urlaub. Klar, dass Touristenvisum reicht nicht für eine ganze Halbrunde. Bei der denkwürdigen 8:0-Pleite in Frauenfeld kam jedenfalls keiner dieser Spieler zum Einsatz. Wie Bruno Neidhart aber schon andeutete, solche Spielereien bringen in den allermeisten Fällen nicht mal kurzzeitigen Erfolg. Kennt man aus der Geschichte des FC Kreuzlingen zu gut.

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