Die Zeigefinger des Rheintals

5:0 in St. Margrethen. Die zahlreich mitgereisten Kreuzlinger erlebten auf dem berühmten Rheinau-Hügelchen einen entspannten Nachmittag gegen die in Calcio-hellblau auflaufenden St. Margrether. Der FCK-Express zog auch diesmal unbeirrt sein Spiel auf. Weniger entspannt lief es für Margrethen-Trainer Didi Metzler, der ehemalige FCSG-Kultspieler aus dem Vorarlberg war nach dem Spiel ausser sich. Da wummerte bereits die Partymusik der 2. Mannschaft herüber und die Original-FCSG-Würste brutzelten auf dem Grill. Fussball im Rheintal ist rustikal-leidenschaftlich. Nur eines nervt beim Bier nach dem Spiel, die Vorarlberger ennet der Grenze zahlen die besseren Gehälter und haben die schöneren Fussballplätze.

Nächster Halt: Mittwoch, 19. April um 20.30 Uhr: FCK vs. SC Goldau (Cup)

Die Zeigefinger von St. Margrethen: Metzler und Schnetzer

7 x 50 Jahre FCK-Erfahrung: Ein entspannter Nachmittag

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Die Zeigefinger des Rheintals

  1. Bruno Neidhart schreibt:

    Was ist das nur für eine Liga – könnte man einwenden! Da geht vor einer Woche der derzeitige Tabellenführer Freienbach auswärts gegen den derzeitigen Abstiegskandidaten Nr. 1, Sankt Margrethen, peinlich 1:0 ein, und nun fegt der FCK die Margrethener mit 5:0 mächtig vom „Rheinau-Hügelchen“. Spüren die Schwyzer etwa bereits die starken Verfolger Kosova, Linth 04……und den FCK im Nacken, nach dem die Zürichseeler glorios bereits mit vielen Punkten weit voraus lagen? Ist der Aufstieg doch noch nicht in trockenen Tüchern festgezurrt? Man möchte es meinen. Und die Saison ist noch lang! Es wird spannend. Besonders auch für die Zuschauer.
    Was den FCK betrifft, so bemängelt der Trainer nach wie vor das genaue Passspiel – besonders in Tornähe (schreibt sport-fan.ch). Der gekonnte Pass ist in der Tat eine wichtige Eigenschaften im Fussballsport, da etwa ein Mittelfeld-Fehlpass sofort den Gegner in eine überraschende Angriffsposition bringen kann, und besonders vor dem gegnerischen Tor Fehlpässe nicht nur ein Publikumsaufreger sind. Da hilft dann auch eines Trainers spontaner Griff an die Mineralwasserflasche nachträglich nichts mehr.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht (am TV) zu analysieren, wie weit sich die Fehlpasshäufigkeit einerseits bei unteren Ligen, andererseits bei Top-Erstklassspielen ereignet. Eklatante Unterschiede! Ist das eines der Geheimisse des Erfolgs? Dabei lernen wir doch schon im jüngsten Kindesalter einen Ball einigermassen geradeaus zu kicken. Wenn dies dann im Feld der Grossen eben nur so einfach wäre, kommt doch zum Aktionsstress noch die optimale physische Voraussetzung hinzu, die einen gelernten Automatismus bei einer Passintention notwendig macht, vorausgesetzt die fussballerische Grundtechnik stimmt. Die war beim FCK aber noch selten eine Mangelerscheinung. Die schlimmsten Pässe sind übrigens die Nicht-Pässe, wenn der Mitspieler seine bessere Position signalisiert, indes der ballführende Kumpel seine (halbe) Torchance zu nutzen versucht und letztlich verschiesst. Auch so ein herrlicher Aufreger beim Publikum: „worum um tüfels wille git denn dä ned ab!“ So gibt es eine Menge Sprüche ums geliebte Fussballrechteck, die sich jede Saison wiederholen, weil sich alles wiederholt. Gewinnt man, ist’s abgehackt. Und die zweite Bratwurst nach Spielschluss schmeckt dann noch superer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s